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Hier findest Du den richtigen Fahrradanhänger!

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Interessantes über Fahrradanhänger!

 Ich lese dir den Beitrag gerne vor.

Fahrradanhänger sind der ideale Autoersatz und machen Ausflüge mit Kindern, Hund oder Gepäck, erst RICHTIG SCHÖN. Du musst nicht warten bis die Kleinen groß genug sind, musst nicht ständig auf sie aufpassen (das Gleiche trifft ebenfalls auf unsere bepelzten “Kleinen” zu).

Sondern Du kannst auch eine Menge an Gepäck, wie Windeln, Essen und Trinken oder gar Deine Einkäufe, ganz ohne Stress und Rückenschmerzen, transportieren. Wenn Du die wichtigsten Dinge beachtest, wirst Du sehr schöne Erfahrungen machen!

Für viele scheint die Auswahl, schwierig zu sein. Immerhin gibt es sehr viele unterschiedliche Modelle und Funktionen. Die bekanntesten Namen sind: Thule, Qeridoo, CroozerBurley oder Doggyhut um ein paar zu nennen. Und jeder hat seinen Preis.

Ich möchte hier ein wenig Klarheit reinbringen und mal aufzeigen, welche Vor- und Nachteile Fahrradanhänger haben und worauf du achten solltest. Meine Frau und ich nutzen Fahrradanhänger seit mehr als zehn Jahren. Wir haben verschiedene Anhänger zu täglichen Einkaufsfahrten, zum Kindergarten oder bei kleineren Ausflügen genutzt und nutzen heute noch regelmäßig einen Lastenanhänger.

Diese und weitere Erfahrungen, von anderen Gespann Fahrern, fließen in diesen Bericht ein. Es lohnt sich also in jedem Fall sich hier zu informieren!


Welchen Fahrradanhänger nehme ich?

In Sachen Sicherheit beachte bitte!

Gefährliche Situationen entstehen meist nicht durch weniger sichere Hänger, sondern durch Unachtsamkeit, Aggressivität und mangelndes, vorausschauendes Fahren!

 

Es gibt drei Arten von Fahrradanhängern:

Für Kinder

für Hunde oder

für Lasten oder Gepäck.

 

Diese unterscheiden sich dann noch in der Bauweise, Tragkraft und Optik. Soll der Anhänger mit ein oder zwei Rädern ausgestattet sein? Ja, auch das gibt es. Der eine will ihn in rot der andere in grün und der nächste möchte einen Jogger.

Und natürlich ist es eine Preisfrage. Keine Angst, ich zeige Dir hier ein paar Kleinigkeiten, damit Du den richtigen Fahrradanhänger für deine ganz speziellen Wünsche findest.

Welcher Fahrradanhänger - Fahrrad Anhänger


Darauf solltest Du vor dem Kauf achten:

 

  • Ein Prüfsiegel von TÜV oder GS.

 

  • Stabilität der Konstruktion, ist sie zusammenfaltbar und leicht zu handhaben?

 

  • Gute Sicherheitsgurte, welche das Kind nicht leicht aufbekommt.

 

  • Kippsicherheit, diese wird durch einen niedrigen Schwerpunkt, einer breiten Spur und großen Rädern günstig beeinflusst.

 

  • Es sollte alles rundherum geschlossen sein.

 

 

  • Viele transparente Sichtfenster und Luftlöcher.

 

  • Hochwertige Nähte, d.h. am besten doppelt genäht und imprägniert. Bei echt heftigen Regengüssen vermeidest Du die ein oder andere unangenehme “Überraschung”.

 

  • Da sich das Gesamtgewicht stark erhöht, ist ein Check der Fahrrad-Bremsen mehr als vernünftig.

 

  • Mehrere Anhängerkupplungen, damit beide “Eltern” oder auch Großeltern, den Fahrradanhänger ziehen können.

 

 

  • Der “Fahrgast” darf nicht in die Speichen des Fahrradanhängers gelangen können.

 

  • Eine separate Beleuchtung mit Akkus und das Anbringen einer Fahne erhöhen die Sichtbarkeit erheblich.

 

  • Eine Sicherheitsleine sollte vorhanden sein, wenn die Kupplung mal versagt, wird der Anhänger von der Leine gehalten.

 

  • und nicht zu vergessen die Anhänger-Breite sonst passt du nicht durch deine Keller- oder Eingangstür.

 


Ein paar Worte zur Sicherheit im Straßenverkehr

Sicher ist Dir klar, dass sich das Fahr- und Bremsverhalten, eines solchen “Gespanns”, erheblich verändert. Immerhin bist Du, mit einem Fahrradanhänger, fast doppelt solang und sehr breit. Deshalb fahre vorsichtig und passe deinen Fahrstil langsam an.

Rückspiegel sorgen dafür, dass Du Dich nicht ständig umdrehen musst und Dich ablenken lässt.

Bedenke, der Fahrradanhänger ist deutlich niedriger, als das Fahrrad und wird von Autofahrern, schlechter wahrgenommen. Fahre also immer, wenn es möglich ist, auf Radwegen und sorge dafür, dass man dich gut sieht.

(Aber wer will schon mitten im dicksten Straßenverkehr rumfahren?)

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen bietet das

“Merkblatt für das Mitführen von Anhängern hinter Fahrrädern”

an. Unter anderem wird auf Folgendes aufmerksam gemacht:

 

  • Die Höhe eines Anhängers sollte 1,40 m nicht überschreiten.

 

  • Die Breite sollte auf maximal 1 m beschränkt sein.

 

  • Das maximale Gesamtgewicht beträgt bei gebremsten Anhängern 80 Kg und bei ungebremsten 40 Kg.

 

 

 

  • Sobald Kinder im Fahrradanhänger sitzen muss der Ziehende 16 Jahre alt sein.

 

  • Die Gesamtlänge darf 2 m nicht überschreiten.

 

  • Mit einem Gespann darf auf Radwegen sowie auf normaler Fahrbahn, gefahren werden.

 

Wenn Kinder mitfahren gelten zusätzliche Regeln:

 

  • Der Kinderanhänger muss eine Sitzvorrichtung haben, in dem Du das Kind anschnallen kannst.

 

  • Es dürfen maximal 2 Kinder pro Hänger transportiert werden.

 

 

  • Reflektoren für den Fahrradanhänger und ein Fahrradhelm für das Kind sind Pflicht

 

  • Ab einem Alter von 7 Jahren dürfen die Kinder nicht mehr zu zweit fahren

 

(Für Hunde gelten diese Regeln nicht.)

Mal ehrlich, das Meiste ist nicht schwer einzuhalten oder?

Die meisten Regeln ergeben sich aus einem gesunden Menschenverstand. Ziehst  Du wirklich mal 80 kg mit dem Fahrrad und bremst dann, lernst Du schnell diese Ratschläge zu beachten. Du wirst Dich wirklich schnell daran gewöhnen und wenn Du dann mal keinen Anhänger ziehst, “fliegst” Du förmlich durch die Straßen! Gönne Dir da eine kurze Eingewöhnungsphase.

Trotz alledem, bieten Kinderanhänger (gegenüber Fahrradsitzen), eindeutig mehr Sicherheit. (Der ADAC-Testbericht zeigt das gut!). Solltest Du mit Deinem Fahrrad stürzen oder das Fahrrad fällt mal um, ist wenigstens das Kind im Anhänger sicher! Das kommt nicht nur durch den niedrigen Schwerpunkt des Fahrradanhängers, sondern auch daher, dass die Stabilität des Gespanns, wesentlich besser ist, als mit einem Fahrradsitz. Außerdem kannst Du wesentlich bequemer von Deinem Rad auf- und absteigen.


Welcher Fahrradanhänger - Fahrrad Anhänger

Umso höher der Preis umso mehr Qualität!

(Vorausgesetzt man lässt sich nicht übers Ohr hauen)

Wenn man nicht gerade jeden Tag und bei Wind und Wetter fahren muss, genügt ein „günstiger“ Fahrradanhänger. Allerdings muss ich sagen, dass die Markenmodelle wie  Thule, Qeridoo, Croozer oder Burley von so hoher Qualität sind, dass man diese entweder für mehrere Generationen nutzen oder die Anhänger wieder zu einem guten Preis verkaufen kann.

Dann wird oft vergessen…

Die Größe der Fahrradanhänger wird oftmals unterschätzt. Wir haben es geradeso geschafft unseren “Zweisitzer” durch die Kellertüren zu bekommen. Natürlich ist ein “Zweisitzer” besser, da Du ein zweites Kind beispielsweise aus dem Kindergarten mitnehmen oder zusätzliches Gepäck verstauen kannst.

Allerdings hat so ein Monstrum nicht nur Vorteile. Du musst Dein Gespann ja irgendwo parken. Und oft sind Verkehrsinseln zu kurz und ein Teil des Gespanns, steht dann auf der Straße. Du kannst also schnell zu einem Hindernis werden.

Und wenn Du daran denkst, dass Dein Kind genau in der richtigen Höhe für Autoabgase sitzt, wirst Du sicherlich schnell viel befahrene Straßen meiden. Das führt oft dazu, dass Du ganz andere, neue und wirklich schöne Wege finden wirst.


Zubehör und sonstiger nützlicher Kram

Fahrradanhänger (Kinderfahrradanhänger im besonderen) werden mittlerweile genauso gern gestohlen, wie Kinderwagen, also solltest Du Dir ein weiteres Schloss (für den Anhänger) zulegen.

Oft wird eine unabhängige Beleuchtung empfohlen.

Und denke an das dritte Rad zum anschrauben, damit Du einen Jogger oder Kinderwagen aus dem Kinderanhänger machen kannst.

Selbsterklärend ist es natürlich, dass die Bremsen Deines Fahrrads wirklich wichtig sind.

Und eine 3-Gang-Schaltung kann ich nur im absoluten Notfall oder im reinen Flachland empfehlen. Sieben Gänge sind das Minimum, ansonsten hat das auf Dauer nichts mehr mit Vergnügen, sondern mit Hochleistungssport zu tun. Und bei Radtouren mit Anhängern von 70 km am Tag, weiß ich wovon ich rede.

 

Mein Fazit

Aus meiner Sicht ist ein Fahrradanhänger die eierlegende Wollmilchsau! Du kannst damit einen Kinderwagen komplett ersetzen!

Er ist wesentlich praktischer, verkehrssicher und wetterfest.

Wie oft sehe ich eine Mutter mit einem Kinderwagen ihre Einkäufe nach Hause fahren und das Kind läuft nebenher. Das hast du bei einem Fahrradanhänger mit Jogger- oder Buggy-Funktion nicht.

Ein Fahrradanhänger bietet sehr viel Komfort und Fahrspaß und wenn es um Deine Kleinen geht, auch sehr viel Sicherheit. Das Kind wird beim Transport durch einen Käfig geschützt und Du selbst hast eine enorme Bewegungsfreiheit. Denk mal man an das Auf- und Absteigen, das Einladen und den Transport.

Und hier noch ein Gedanke der mir wichtig war, ich wusste wo mein kleiner Racker ist und musste mir keine Sorgen machen.

Ein Fahrradanhänger ist also ein Top-Autoersatz!

Man gewöhnt sich schnell an die neuen Gegebenheiten und die Kinder haben eine Menge Spaß, viel mehr als im Auto. Und gerade im Nahverkehr ist man damit flexibel und umweltfreundlich unterwegs.

Der Spaßfaktor ist für alle das absolute Highlight

 

Viel Spaß und gute Fahrt wünscht dir

Bernd Aquilin Schiller

 

In diesem Beitrag enthaltene Links:

 


Kommentare


M.Kosiedowski 17. August 2017 um 18:54

Ja, sieht schon fast perfekt aus! Besser könnte ich es wahrscheinlich nicht machen. Allerdings hätte ich die erste site nicht sooo lang gemacht. Vielleicht irre ich mich ja auch? Da steht irgendein undefinierbares Gefühl von dir dahinter? Ich fange ja nach Jahren erst wieder an und das wird noch dauern. Deswegen kann ich auch noch keine Website angeben.

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BerndAquilinSchiller 17. August 2017 um 19:01

Vielen Dank für deinen offenen Kommentar! Ja das mit der Länge ist immer so eine Sache…^^ Ne ernsthaft, es gibt eigentlich noch viel mehr zu schreiben und die Leser sollen ja auch Infos bekommen. Ob das jetzt zu lang ist wird sich zeigen. Aber wirklich „gute“ Artikel sind meiner Meinung nach sogar noch länger. Schau doch gerne mal in die 2. Seite https://welcher-fahrradanhaenger.com/kinderfahrradanhaenger

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Gabriel 27. August 2017 um 10:56

Sehr schöne Seite, mir gefällt auch sehr gut, dass du den Beitrag vorgelesen hast. Wir haben uns auch schon einmal nach einem Fahrradanhänger umgeschaut und kennen die Problematik aus eigener Erfahrung. Das du hier eine Nischenseite gebaut hast ist wirklich hilfreich!

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BerndAquilinSchiller 27. August 2017 um 16:00

Das tut gut! Schön das es dir gefällt. Vielen dank auch. Ich hoffe ich kann das noch toppen. Ein paar Asse habe ich noch^^

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Steffi 27. August 2017 um 12:04

Nochmals vielen Dank für Deine wirklich tollen Artikel. Wir wollen nun auch Fahrradanhänger für unsere Kita anschaffen und haben uns für ein paar Modelle entschieden. Deine Tipps haben uns hierbei sehr geholfen. Im Namen meiner „kleinen Engel“ und meiner Kolleginnen VIELEN DANK.

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Markus 27. August 2017 um 12:07

Liebe Grüße von meiner kalten Schnauze (Balou) und mir! Wir waren neulich in Skandinavien und hatten eine tolle Zeit. Vor allem Balou (inzwischen 14 Jahre) hat die Fahrten im Hundeanhänger genossen. Danke für Deine Bloggs.

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BerndAquilinSchiller 27. August 2017 um 16:01

Liebe Grüße an Balou^^ Schön das es euch gut geht! Und danke für den Kommentar!

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